Wir starten 2026 mit einem Highlight: Mit „Inside Abenteuer“ nehmen wir euch ab sofort jeden Monat mit hinter die Kulissen eines ausgewählten Jochen Schweizer Erlebnisses. Mit exklusiven Background-Infos und persönlichen Insights unserer Erlebnispartner:innen! Haltet euch fest – es wird abenteuerlich!

Eiskalte Übernachtung im Iglu: Block für Block zum eigenen Schneedomizil
Ein halber Meter Neuschnee, Temperaturen unter null und jede Menge Teamgeist – das sind die Zutaten für ein Erlebnis, das buchstäblich Form annimmt. Beim Iglubau-Workshop in Ötz lernen Teilnehmende, wie aus kompaktem Schnee eine schützende Behausung entsteht. Übernachtung inklusive.
Zwei Methoden, ein Erlebnis
Die Iglus für die klassischen Übernachtungen im Schneedorf entstehen fast industriell: Über riesige Ballons wird Schnee geschichtet, verdichtet und anschließend gefräst. Nach dem Aushärten werden die Ballons entfernt, die Schneekuppeln von innen ausgebaut und mit eigens gefertigten Möbeln und Lichtinstallationen eingerichtet. Die Bauweise ist dabei extrem stabil, sodass die Iglus im Schneedorf selbst arktischer Kälte standhalten würden.
Etwas anders funktioniert der Iglubau-Workshop: Hier bauen die Teilnehmenden wie die Inuit: Block für Block und in echter Handarbeit. „Das ist körperlich anspruchsvoll, aber dennoch machbar für jede und jeden“, sagt Alexander Klaußner. „Der Trick ist, die Schneekuppel früh zu verjüngen, also nach oben hin schmaler zu bauen – sonst kann man sie nicht schließen.“
Alexander Klaußner ist Ingenieur, studierter Wirtschaftswissenschaftler, Outdoor-Unternehmer und bietet gemeinsam mit seinem Team ein Erlebnis, das handwerkliche Herausforderung, alpines Naturerlebnis und Gruppenfeeling verbindet.

Schnee als natürliches Wärmesystem
Der Iglubau ist jedoch nicht nur körperlich anspruchsvoll, sondern durchaus auch technisch komplex: „Pulverschnee bei mildem Wetter verhält sich ganz anders als harte Kristalle bei minus 15 Grad”, erklärt Alexander Klaußner. „Erfahrung hilft enorm. Aber genau das ist ja der Reiz, dass man es einfach ausprobiert.“
Beim Bau des Hauses aus Schnee zeigt sich auch eine der überraschendsten Eigenschaften eines Iglus: Im Inneren ist es deutlich wärmer als draußen. Durch die isolierende Wirkung des Schnees herrschen meist konstante Temperaturen zwischen zwei und vier Grad Celsius. Die warme Luft steigt nach oben und sammelt sich unter der Kuppel – ein natürliches Wärmesystem ganz ohne Technik. Entgegen vielen Vorstellungen schmelzen Iglus nicht so einfach weg. Die weiße Oberfläche und die Kristallstruktur des Schnees reflektieren einen Großteil der Sonneneinstrahlung. Kurzzeitige Plusgrade sind in der Regel unkritisch, solange sich die Temperaturen nicht über mehrere Tage im Plusbereich bewegen.
Übrigens: Im Schneedorf selbst beginnt der Rückbau ganz natürlich: Erst bei warmem Sommerregen schmelzen die Iglus – meist im Juli. Im August ist vom eisigen Dorf dann nichts mehr zu sehen.

Übernachten im Iglu – inklusive Glühwein und Winterpanorama
Nach dem Bau folgt dann die Belohnung: eine Nacht im selbstgebauten Iglu oder in einem der professionellen Modelle, je nach Bauqualität und Komfortbedürfnis. Für warme Getränke und Verpflegung ist gesorgt. Optional kann das Erlebnis am nächsten Tag mit einer geführten Schneeschuhwanderung erweitert werden – ob außergewöhnliches Gipfelerlebnis oder eine etwas weniger anspruchsvolle Wanderung durch wunderschöne Landschaften.
Das Erlebnis bei Jochen Schweizer
Das Iglubau-Abenteuer inklusive Übernachtung ist über Jochen Schweizer buchbar. Ein Wintererlebnis, das technisches Know-how, alpines Abenteuer und persönliche Herausforderung verbindet.
Die nächste Ausgabe von „Inside Abenteuer“ folgt im Februar.







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